Java

Builder für Unit-Tests

Das Schreiben von Unit-Tests ist nichts besonderes. Gerade bei der testgetriebenen Entwicklung (TDD) gehört das Schreiben von Unit-Tests zur normalen Tätigkeit von Entwicklern. Egal ob man die Tests vor oder nach dem produktiven Code schreibt ist es aber immer lästig und fehleranfällig, wenn vor dem eigentlichen Test ein umfangreiches Setup durchgeführt werden muss. Auch die Auslagerung des immer gleichen Codes in eine @Before Methode hilft dabei nicht unbedingt weiter. Sehr schnell wird die setUp() Methode dann immer größer unübersichtlicher und trägt zur langen Ausführungszeit von Tests bei. Ein weiteres Problem sind Setups, die immer wieder in mehreren Testklassen vorgenommen werden. Diese Redundanz macht den Testcode sehr schwer wartbar.

Qual der Wahl – Auswahl einer OpenSource Lizenz

Ich bin dabei ein eigenes, kleines Projekt im Bereich der Software-Entwicklung zu starten. Das Ergebnis bzw. das Projekt selbst sollen unter einer OpenSource Lizenz veröffentlicht werden. Recht naiv bin ich an die Auswahl der zu verwendenden OpenSource Lizenz gegangen. Schaut man sich die einzelnen Lizenz genauer an, gibt es kleine aber nicht unerhebliche Unterschiede, die bei der Wahl der Lizenz zu berücksichtigen sind.

Es ist ein grundlegender Unterschied, ob man sich als Anwender an die Regeln einer Lizenz halten muss, oder ob man als Entwickler selbst eine Lizenz auswählt. Im ersten Fall beschäftigt man sich mit den Einschränkungen / Freiheiten der Lizenz. Je nach Einsatzgebiet muss man mit Einschränkungen leben oder kann die Software überhaupt nicht einsetzen. Im zweiten Fall geht es eher um die Freiheiten, die man Anwendern / anderen Entwicklern an der Software geben möchte. Ein wichtiger Aspekt ist dabei für mich, ob Änderungen an der Software wieder zurückgegeben werden müssen.

Brutal Refactoring Game – ein Überlebender berichtet

Ich war diese Woche auf einem Treffen der Java User Group Erlangen Nürnberg. David Tanzer informierte uns kurz über das Brutal Refactoring Game und leitete uns dann durch ein Spiel mit 3 Iterationen. (Bild: Angry Girl From May, CC-BY stevendepolo)

Ubuntu - Sun Java6 mit Puppet installieren

TippIch bin gerade dabei die Installation einer Arbeitsstation / Notebooks mittels Puppet zu automatisieren. Ziel ist es nach der Installation der Grundversion von Ubuntu 10.10 mittels Puppet die Installation weiter Software sowie die Grundkonfiguration zu automatisieren. Für die erste Installation ist der Aufwand zur Erstellung der einzelnen Puppet Module sicherlich aufwendig. In Zukunft kann ich allerdings auf dieser Arbeit aufsetzen und einen neuen Rechner komplett angepasst an meine Bedürfnisse innerhalb weniger Minuten aufsetzen.

Bei der Installation von Java - ich verwende die offizielle Version von Sun / Oracle - bin ich auf ein Problem bei der Installation gestoßen. Die Installation von sun-java6-jre bricht mit einem Fehler ab, weil keine Möglichkeit zur Bestätigung der Sun Lizenz besteht.

Objektorientierte Techniken und UML

Für die GFN AG halte ich noch bis Ende des Jahres eine Seminar-Reihe rund um die Software-Entwicklung mit der Programmiersprache Java. Das erste Seminar in dieser Reihe trägt den Titel "Objektorientierte Techniken und UML" und fand vom 6. - 8 Oktober 2010 in den Schulungs-Räumen in Nürnberg statt. In den nächsten Wochen folgen noch die Themen "Grundlagen der Java-Programmierung", "Fortgeschrittene Java-Programmierung" und "Java-Programmierung - Grafische Anwendungen und Applets".

JDBC-ODBC Bridge als DataSource

In Java verwendet man für den Zugriff auf Datenbanken eine JDBC-Treiber. Soweit möglich und verfügbar wird man auf JDBC-Treiber vom Typ 4 zurückgreifen, die direkt ohne weitere Zwischenschichten und Abhängigkeiten zur (system-) spezifischer Software auf das (R)DBMS zugreifen. In meinem aktuellen Projekt ist das leider nicht möglich. Es existiert kein JDBC-Treiber, der native auf eine MS Access „Datenbank“ zugreifen kann und dabei die Möglichkeit zum Zugriff auf OLE- / BLOB-Felder bietet.

Veröffentlichung von Eclipse Helios am 23.06.2010

Der Release-Termin einer neuen Eclipse Version wird lange genug vorher bekannt gegeben. Aber auch in diesem Jahr habe ich es nicht geschafft, mir diesen Termin frei zu halten. Wie schon im letzten Jahr habe ich genau an diesem Tag Termine beim Kunden und kann mich nicht direkt mit der neuen Version beschäftigen.

So bleibt mir nur an dieser Stelle auf verschiedene Blogs und Artikel hinzuweisen, die sich mit der neuen Eclipse Release Helios beschäftigen. Heruntergeladen habe ich mir die neue Version bereits. Offen ist aber noch die Prüfung, ob alle von mir verwendeten Plug-Ins bereits an die neue Version angepasst sind bzw. mit der neuen Version laufen.

Java Entwicklungsarbeitsplatz unter Ubuntu 10.04 LTS

Bereits seit mehreren Jahren arbeite ich mit Linux. Auf dem Server ist dieses Betriebssystem für mich die erste Wahl. Alle von mir benötigten Dienste stellt mit derzeit ein Server unter Debian 5.04 zur Verfügung. Meine letzten Erfahrungen mit Linux auf dem Desktop sind allerdings fast 2 Jahre alt. So ist es wieder einmal an der Zeit den aktuellen Stand von Linux auf meinem Arbeitsplatz unter die Lupe zu nehmen.

Optimierung einer 4 Jahre alten Java Web-Anwendung

Die CRM Software FOXCRM wurde in den Jahren 2004 – 2005 entwickelt. Zusammen mit meinem Geschäftspartner Thomas Küspert von catosero IT-Consulting habe ich damals die Software für unseren gemeinsamen Kunden entwickelt. Weiter beteiligt war eine Mitarbeitern des Kunden.

Als Technologie war vom Kunden Java vorgegeben. Die Software wurde mit Apache Tomcat 4.x als Web-Container, MySQL 4.x mit Hibernate 2.x / 3.x als Datenbank-Schicht und Struts als MVC realisiert. Inzwischen wird die Software ohne Änderungen unter Tomcat 5.0 und MySQL 5.0 betrieben.

Nach mehr als 4 Jahren im produktiven Einsatz war es 2009 an der Zeit eine Überarbeitung der Software bzgl. der Performance vorzunehmen.

Java + Oracle = Javacle?

Bei dem ganzen Hype um die Vorstellung des iPad durch Steve Jobs am 27.01.2010 ist ein nicht weniger interessantes Ereignis der IT-Welt fast untergegangen - der Webcast von Oracle Chef Larry Ellison zur Übernahme von Sun durch Oracle.

Viel konkretes ist den Aussagen von Ellison nicht zu entnehmen. Die Zusammenfassung für mich lautet:

Wir lassen alle Produkte von Sun so weiterlaufen wie bisher. Der Vorteil ist, dass wir (Oracle) unseren großen Kunden alle Produkte von Sun anbieten werden. Umgekehrt beglücken wir alle Kunden von Sun mit den Produkten von Oracle.

Inhalt abgleichen
Powered by Drupal, einem Open-Source Content-Management-System.